Streit um Vertragsverletzung
Effenberg macht Wolfsburg Ärger

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat wegen Stefan Effenberg Ärger mit Ausrüster Puma. Der 34-jährige Mittelfeldspieler trug bei seinem Debüt für den VfL am Samstag in Bielefeld Schuhe der Puma-Konkurrenten Adidas.

HB/dpa WOLFSBURG. "Das ist eine Vertragsverletzung", sagte ein Puma-Sprecher am Dienstag: "Wir haben einen gültigen Vertrag, dass alle Wolfsburger Spieler komplett unsere Ausrüstung tragen. Wir erwarten, dass der erfüllt wird." Der Verein sei darauf schriftlich hingewiesen worden. Zum weiteren Vorgehen gab es keine Stellungnahme: "Das ist ein schwebendes Verfahren."

VfL-Manager Peter Pander bestätigte die Meinungsverschiedenheiten mit dem Ausrüster, wies aber darauf hin, dass Puma vorab informiert worden sei. "Es gibt entsprechende vertragliche Bindungen mit Herrn Effenberg", sagte der Manager zu einem Passus, wonach der neue Star des Teams andere Schuhe tragen darf als der Rest der Mannschaft. Zu Details wollte sich der Wolfsburger Manager nicht äußern. "Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit bis zum Ende der Woche geklärt ist", sagte Pander.

Nach Angaben der Münchner "Abendzeitung" hat Effenbergs Freundin Claudia Strunz einen Tag vor "Effes" Dienstantritt in der vergangenen Woche versucht, mit dem Puma-Konkurrenten einen Einzel-Vertrag auszuhandeln. "Kein Kommentar", hieß es dazu am Dienstag bei Adidas.

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