Strikte Kontrollen rechtfertigen Ausnahmegenehmigung
Irland wehrt sich gegen T-Bone-Steak-Verbot

Reuters DUBLIN. Irland will von dem geplanten Verkaufsverbot für T-Bone-Steaks ausgenommen werden, das die EU im Zuge der BSE-Krise für mehrere Mitgliedsstaaten plant. Ein Regierungssprecher teilte am Donnerstag in Dublin mit, in Irland gebe es seit Jahren strikte Kontrollen. Daher sei eine Ausnahmegenehmigung gerechtfertigt. Die EU-Kommission hatte am Mittwoch ein Verkaufsverbot für Rindfleisch empfohlen. Wegen der BSE-Krise soll demnach der Verkauf von T-Bone-Steaks in Deutschland und neun weiteren EU-Staaten vom 1. April an verboten werden. Nach Angaben von EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne soll das Verbot jedoch nicht für Österreich, Schweden, Finnland, Großbritannien und Portugal gelten. In den Staaten habe es keine BSE-Fälle gegeben oder es gebe dort weiter reichende Sicherheitsmaßnahmen bei der Fleischherstellung.

Das Verbot für T-Bone-Steaks folgt aus der Empfehlung der EU-Kommission, Stücke des Rückgrats von Rindern, die älter als zwölf Monate sind, nicht mehr zu verwenden. Im Rückenmark und Gehirn konzentrieren sich bei BSE-infizierten Tieren die Krankheitserreger.

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