Strommast gesprengt: Anschlag legt Stromversorgung in Georgien lahm

Strommast gesprengt
Anschlag legt Stromversorgung in Georgien lahm

Ein Anschlag auf eine Stromleitung hat am Sonntag die Elektrizitätsversorgung der Kaukasus-Republik Georgien mit ihren fünf Mill. Einwohnern weitgehend lahmgelegt.

HB/dpa TIFLIS/MOSKAU. Nahe der Waffenstillstandslinie zur abtrünnigen Teilrepublik Abchasien sprengten Unbekannte mit zwei Anti-Panzerminen einen Strommast der Hauptleitung aus Russland, teilte das georgische Energieministerium in Tiflis mit.

Wegen des Spannungsabfalls schaltete sich das größte georgische Elektrizitätswerk in Tiflis ab, meldete die Agentur Interfax. Teile der Hauptstadt und viele Regionen waren vom Netz abgeschnitten. Russische Friedenstruppen halfen, weitere Minen zu entschärfen, die entlang der Stromleitung gelegt worden waren. Georgische und abchasische Behörden suchten nach den mindestens drei Tätern. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung dauerten am Sonntagabend an.

Die Schwarzmeer-Region Abchasien ist seit elf Jahren von Georgien abgespalten. Russische Truppen mit einem Mandat der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) und UN-Beobachter sichern den Waffenstillstand.

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