Struck musste in den Bunker
Bundeswehr-Quartier in Kabul mit Raketen beschossen

Während des Besuchs von Verteidigungsminister Peter Struck sind am Montag in der Nähe des deutschen Feldlagers in Kabul zwei Raketen eingeschlagen.

HB/dpa KABUL. Während des Besuchs von Verteidigungsminister Peter Struck sind am Montag in der Nähe des deutschen Feldlagers in Kabul zwei Raketen eingeschlagen. Verletzte oder Sachschäden habe es nicht gegeben, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam. Struck habe zusammen mit den Soldaten in einem Bunker Schutz gesucht. Die Raketen seien gegen 15 Uhr rund 400 Meter und etwa 1000 Meter südlich des "Camp Warehouse" genannten Lagers der Bundeswehr niedergegangen. Struck hatte zu der Zeit mit Bundeswehrsoldaten in einer Betreuungseinrichtung des Camps gesprochen.

Struck hatte kurz zuvor an der Zeremonie der Kommandoübergabe der internationalen Afghanistan-Schutztruppe (ISAF) an Deutschland und die Niederlande in Kabul teilgenommen. Zuvor hatte der Bundesnachrichtendienst (BND) vor Angriffen auf das deutsche Lager und auf Bundeswehr-Soldaten gewarnt.

In den vergangenen Monaten waren mehrmals Raketen nahe dem deutschen Feldlager eingeschlagen. Erst Anfang Februar war es wieder zu einem Beschuss gekommen. Die Bundeswehr geht dabei nicht von gezielten Angriffen auf das deutsche Lager aus.

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