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Studie: 14 Millionen US-Arbeitnehmer beim Internetsurfen überwacht

Mehr als 14 Millionen Beschäftigte in den Verteinigten Staaten werden einer US-Studie zufolge bei der Internet- und E-Mail-Nutzung ständig überwacht.

afp WASHINGTON. Die US-Lobbyorganisation "Privacy Foundation" teilte am Dienstag in Washington in einem Bericht mit, preiswerte Technologie sei der Hauptgrund für die weit verbreitete Praxis, das Online-Verhalten von Angestellten während der Arbeitszeit zu kontrollieren. Weltweit würden rund 27 Millionen Arbeitnehmer derartig überwacht, erklärte die Stiftung weiter.

Nicht mit gerechnet seien dabei stichprobenartige Kontrollen, die in US-Unternehmen noch weitaus verbreiteter seien. Dem Bericht zufolge nennen US-Arbeitgeber Sorgen um die Produktivität, mögliche Anfälligkeiten für sexuelle Belästigung sowie anderes Online-Fehlverhalten als Gründe für ständige Überwachungen.

Den Angaben zufolge ist in den USA der Verkauf von Überwachungssoftware in den vergangenen Jahren doppelt so schnell angestiegen wie die Zahl der Arbeitsplätze mit Internetzugang. Weltweit würden jährlich geschätzte 140 Millionen Dollar (320 Millionen Mark/164 Millionen Euro) für die Online-Überwachung von Beschäftigten ausgegeben.

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