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Studie: Bayer wusste von Lipobay Baycol-Gefahren bereits deutlich vor Rückzug

Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat einer US-Studie zufolge seinen Cholesterinsenker Lipobay/Baycol zu spät vom Markt genommen.

dpa-afx WASHINGTON. Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat einer US-Studie zufolge seinen Cholesterinsenker Lipobay/Baycol zu spät vom Markt genommen. Bayer habe bereits sehr viel länger von den Risiken des Wirkstoffs gewusst, bevor es die Öffentlichkeit gewarnt habe, heißt es in einer von zehn Wissenschaftlern am Montag veröffentlichen Studie. Das deutsche Unternehmen habe Beweise zurückgehalten, die den tödlichen Nebeneffekt des Wirkstoffs belegt haben.

Das im August 2001 von Bayer vom Markt genommene Mittel mit dem Wirkstoff Cerivastatin habe ein zehnfach höheres Risiko einer ernsthaften und manchmal tödlichen Muskel-Funktionsstörung als vergleichbare andere Medikamente. Bayer verwies in einer Stellungnahme darauf, dass es während der Vermarktung des Medikaments verantwortlich, angemessen und beständig im Interesse der Sicherheit und Wohl des Patienten verhalten habe.

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