Studie belegt Erfolg
Konzept für den Notfall rettet Leben

Eine bessere Zusammenarbeit von Ärzten verschiedener Disziplinen steigert die Überlebenschancen von Notfallopfern deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der Universität München, bei der Behandlungen von mehr als 2 400 Notfall-Patienten am Klinikum Innenstadt ausgewertet wurden.

Die Sterblichkeitsraten bei Unfallpatienten konnten verringert werden, nachdem Unfallchirurgen, Anästhesisten und Radiologen ihre Arbeit mit Hilfe eines festen Einsatzplans koordinierten. Pro Jahr werden rund 33 000 schwer Verletzte in deutsche Kliniken eingeliefert.

"Der Faktor Zeit hat bei der Behandlung der Schwerverletzten eine herausragende Bedeutung", sagt Ulrich Linsenmaier, Oberarzt am Institut für Klinische Radiologie des Klinikums. In seinem Haus sei ein "Schockraum" eingerichtet worden, der sich direkt neben der Notaufnahme befindet und für Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen sowie Notoperationen ausgestattet ist. Von dort aus besteht ein direkter Zugang zu einem Computertomographen (CT) und High-Tech-Operationssälen in den Nachbarräumen. Ein spezielles CT- Verfahren reduziert die Zeit für eine Ganzkörper-Computertomographie um mehr als 50 % auf 15 Minuten. Und in München liegt nach durchschnittlich sieben Minuten die erste Röntgenaufnahme des Brustkorbes vor - in anderen deutschen Kliniken dauert das laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie im Durchschnitt 18 Minuten.

Quelle: Handelsblatt

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