Studie
Berlin gewinnt Städtevergleich der Websites

Im Vergleich deutscher Städte bietet Berlin die beste Internetinformation für potenzielle Investoren. Unter 50 Städten konnte die Hauptstadt wie schon im vergangenen Jahr die höchste Punktzahl erreichen und verwies die Websites aus Mülheim an der Ruhr und Dortmund auf die Plätze.

ddp/vwd BERLIN. Nach der am Montag veröffentlichten Studie zur "Kommunalen Wirtschaftsföderung deutscher Städte im Internet" der Kienbaum Management Consulting GmbH bietet Berlin die meisten kommunalen Angebote für Investoren. Die Hauptstadt erreichte gut 73 der möglichen 84 Punkte. Insgesamt wurden 18 Städte mit der Note "gut" bewertet. Allerdings entwickelten alle untersuchten Städte seit vergangenem Jahr ihren Internetauftritt als Informations- und Marketinginstrument für die kommunale Wirtschaftsförderung weiter. Die durchschnittliche Bewertung lag bei 2,8, während im Jahr 2000 das Abscheiden noch mit der Durchschnittsnote von 3,2 bewertet worden war.

Auffallend war eine Verbesserung der Dialogmöglichkeiten. Immerhin enthielten 84 % der Websites Namen konkreter Ansprechpartner, im Jahr zuvor war dies nur bei 38 % der Fall. Die steigende Attraktivität des Layouts geschah dagegen auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit. Die Suche nach Informationen wird erschwert durch eine Vielzahl von "Baustellen"-Seiten und toten Links, bemängelt die Studie.

Viele Seiten ohne fremdsprachiges Angebot

Kritisch bewertete die Studie auch die fehlenden Informationen zu den harten und weichen Standortfaktoren. Nur etwa die Hälfte der Städte geben auf ihrer Websites Auskünfte über den örtlichen Arbeitsmarkt und die Qualifikation der Arbeitnehmer. Zudem fehlten bei 38 % der Städte Informationen zu Gewerbeflächen und-gebieten. In den meisten Fällen werden keine Angaben über die Einzelhandelskennzahlen und die Preise für Wohnungsmieten und private Baugrundstücke gemacht.

Gravierende Mängel ermittelte die Studie bei der Internationalität der getesten Websites. 40 % enthielten keine fremdsprachigen Angebote. Die Integration zumindest eines englischsprachigen Angebots und die vollständigen Informationen über die wichtigsten Standortfaktoren sind laut Studie die wichtigsten Voraussetzungen, um das Internet für das Standortmarketing nutzbar zu machen.

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