Studie
Der Osten futtert Salzkartoffeln, der Westen Pommes frites

Während die Ostdeutschen auf die Knolle in traditioneller Form stehen, mögen sie die Westdeutschen lieber in Stäbchenform und fritiert.

dpa BONN. In Ostdeutschland werden besonders gern Salzkartoffeln gegessen, im Westen eher Pommes frites. Das ergab eine Studie der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP) und der Centralen Marketing mbH, -Gesellschaft die am Freitag in Bonn veröffentlicht wurde. Demach liegen Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und das Saarland beim bundesweiten Pommes-Konsum an der Spitze. Die Ostdeutschen schwören dagegen auf die Knolle in traditioneller Form: als Salz-, Pell- oder Bratkartoffel.

Die Marktforscher fanden auch heraus, dass Spätzle, Schupfnudeln und Maultaschen fast ausschließlich auf den Speiseplänen Baden- Württembergs und Bayerns zu finden sind. Das meiste Gemüse werde in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und im Saarland gegessen, hieß es weiter. Fleisch wiederum sei in den neuen Bundesländern besonders beliebt. Das treffe vor allem für Wurst zu.

Bei Frischmilch gibt es einen Schwerpunkt im Norden: In Schleswig- Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen, wo 38 % der deutschen Bevölkerung lebten, werde die Hälfte der gesamten Frischmilch in Deutschland getrunken. Öko-Frischmilch dagegen sei stärker in Süddeutschland gefragt. In Bayern und Baden- Württemberg kauften 27,5 % der Bevölkerung 46 % der im Einzelhandel angebotenen Öko-Milch.

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