Studie der Unternehmensberatung Mercer
TV-Werbeeinbruch nicht nur konjunkturbedingt

Deutsche Fernsehsender können einer Studie zufolge auch bei einem Konjunkturaufschwung nicht mit einer völligen Erholung ihrer Werbeeinnahmen rechnen.

Reuters MÜNCHEN. In der am Freitag in München veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Mercer heißt es, von den drei Mrd. ?, die der Werbemarkt seit 2001 verloren habe, sei nur ein Drittel auf die Konjunkturschwäche zurückzuführen. Die restlichen Einnahmen hätten die Sender verloren, weil die New Economy zusammengebrochen sei und sich Werbetreibende neuen, direkteren Werbeformen zugewandt hätten.

Mit dem Aufkommen von neuer Digitaltechnik werde die klassische Fernsehwerbung mittelfristig weiter an Bedeutung verlieren, hieß es in der Studie. So könnten Zuschauer mit Hilfe digitaler Videorecorder Werbeblöcke ausblenden. Auswege aus der Krise sieht die Studie in Pay-TV-Angeboten oder interaktiven Diensten wie Telefon-Spielen, bei denen der Sender an den Telefongebühren verdient.

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