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Studie: 'Frances' könnte bis zu zehn Mrd. $ Schäden verursachen

Hurrikan "Frances" könnte versicherte Schäden zwischen zwei und zehn Mrd. $ verursachen. Dies hat die US-Spezialfirma Risk Management Solutions (RMS) am Sonntag geschätzt. "Frances" hat weite Teile Floridas verwüstet. Die genauen Schäden werden sich erst in einigen Tagen abschätzen lassen, da der jetzt als "tropischer Sturm" im Golf von Mexiko tobende Wirbelsturm im Norden Floridas noch einmal an Land gehen dürfte. Ursprünglich hatte RMS mit Sitz in Newark (US-Staat Kalifornien) die versicherten Schäden auf bis zu 20 Mrd. $ geschätzt.

dpa-afx NEWARK. Hurrikan "Frances" könnte versicherte Schäden zwischen zwei und zehn Mrd. $ verursachen. Dies hat die US-Spezialfirma Risk Management Solutions (RMS) am Sonntag geschätzt. "Frances" hat weite Teile Floridas verwüstet. Die genauen Schäden werden sich erst in einigen Tagen abschätzen lassen, da der jetzt als "tropischer Sturm" im Golf von Mexiko tobende Wirbelsturm im Norden Floridas noch einmal an Land gehen dürfte. Ursprünglich hatte RMS mit Sitz in Newark (US-Staat Kalifornien) die versicherten Schäden auf bis zu 20 Mrd. $ geschätzt.

"Frances" wütete ausgerechnet am verlängerten "Labor-Day"- Wochenende über Florida, an dem besonders viele Amerikaner unterwegs sind, weil mit ihm am Montag die Sommerferien zu Ende gehen. Der Tourismus bringt Florida jährlich 50 Mrd. $ ein. Dieser Sektor war bereits von Hurrikan "Charley" vor drei Wochen schwer betroffen worden. "Charley" hatte 7,4 Mrd. $ an versicherten Schäden verursacht.

Der kostspieligste Wirbelsturm war "Andrew" im Jahr 1992 gewesen. Er hatte nach Angaben des Nationalen Hurrikan Zentrums (National Hurricane Center) Schäden von insgesamt 26,5 Mrd. $ verursacht. Davon mussten die Versicherungen 15,5 Mrd. $ tragen.

Der Bundesstaat Florida hatte nach "Andrew" einen Risikofonds gebildet, um eine Abwanderung von Versicherungen zu vermeiden. Das Land hatte außerdem einen zweiten Fonds gebildet, eine Rückversicherung, die bei Milliardenschäden einspringt, so dass die Versicherungsfirmen mit relativ bescheidenen eigenen Auszahlungen davon kommen dürften./

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