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Studie: Geschäft mit Fusionen und Übernahmen in Deutschland weiter schleppendDPA-Datum: 2004-07-01 15:27:11

LONDON (dpa-AFX) - Deutschland zählt einer Studie zufolge beim Geschäft mit Übernahmen und Fusionen (Merger & Acquisitions) weiter zu den Schlusslichtern. "Es hat in Deutschland mäßige Verbesserungen gegeben, das Geschäft läuft aber schleppend", hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie des Finanzinformationsdienstleisters Thomson Financial.

LONDON (dpa-AFX) - Deutschland zählt einer Studie zufolge beim Geschäft mit Übernahmen und Fusionen (Merger & Acquisitions) weiter zu den Schlusslichtern. "Es hat in Deutschland mäßige Verbesserungen gegeben, das Geschäft läuft aber schleppend", hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie des Finanzinformationsdienstleisters Thomson Financial.

Im ersten Halbjahr 2004 wurden Übernahmen und Fusionen (M & A) im Wert von 11,554 Milliarden US-Dollar in Deutschland getätigt - im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 9,022 Milliarden US-Dollar. Langfristige Anleihen wurden im Wert von 247,9 Milliarden US-Dollar ausgegeben, im ersten Halbjahr 2003 waren es 228,9 Milliarden US-Dollar. Die Deutsche Bank < DBK.ETR > war in beiden Sparten der Spitzenreiter. Das größte Transaktionsvolumen ging an den Bereich Werkstoffe (22,1 Prozent Marktanteil), gefolgt von den Bereichen Schwerindustrie (21,9 Prozent) und Medien (16,6 Prozent).

DEUTSCHLAND EUROPAWEIT BEI M & A AUF PLATZ 3

In Europa hatte Deutschland bei Merger & Acquisitions einen Marktanteil von 11,4 Prozent, das sind 2,8 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Deutschland nahm damit den Angaben zufolge den dritten Platz in Europa ein hinter Frankreich (34,1 Prozent) und Großbritannien (24,3 Prozent). Das Top-Geschäft in Europa war die Übernahme von Aventis < PAVE.PSE > < AVE.ETR > durch den Konkurrenten Sanofi-Synthelabo < PSAN.PSE > < SNW.ETR > .

Weltweit wurde knapp ein Drittel aller M & A in Europa abgewickelt, auf die USA entfielen nahezu 50 Prozent. "Vorsichtige europäische Unternehmen waren bislang weniger bereit als ihre US-amerikanischen Kollegen, ihre Bargeldüberschüsse für Übernahmen auszugeben", hieß es in der Studie.

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