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Studie: Gewinne aus Wertpapierverkäufen - Änderung der Besteuerung könnte Renditen verringern

Eine Besteuerung von Kursgewinnen aus Wertpapiergeschäften auch nach Ablauf der bislang geltenden ...

Eine Besteuerung von Kursgewinnen aus Wertpapiergeschäften auch nach Ablauf der bislang geltenden einjährigen Spekulationsfrist könnte bald wieder auf der politischen Agenda stehen. Vor allem bei Finanzprodukten mit hohem Wertpapieranteil und langer Ansparzeit würde eine erweiterte Besteuerung privater Veräußerungsgewinne, wie eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt, die Rendite deutlich schmälern. Im Durchschnitt wären die finanziellen Einbußen durch eine solche Änderung jedoch moderat, da das Vermögen der meisten Deutschen bislang nur zu einem geringen Anteil aus Wertpapieren besteht.
Das ZEW hat überprüft, wie sich die Abschaffung der Spekulationsfrist und die Einführung einer ohne zeitliche Beschränkung geltenden pauschalen Steuer von 15% auf Veräußerungsgewinne auswirken würde. Außerdem wurde untersucht, wie sich eine pauschale Zinsabgeltungssteuer von 25% und - weitergehend - eine Pauschalierung aller Kapitalertragssteuern auf 25% auswirken würden.
Die Studie ist abrufbar unter: ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/docus/dokumentation0308.pdf

Quelle: FINANZ BETRIEB, 01.12.2003

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