Studie: IW: Reformen in Beitrittsländern kurbeln Wachstum an

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IW: Reformen in Beitrittsländern kurbeln Wachstum an

Die eifrigen Reformen einiger EU-Beitrittsländer aus Mittel- und Osteuropa sind einer IW-Studie zufolge in den vergangenen Jahren mit kräftigem Wirtschaftswachstum belohnt worden. "Die Verbesserung der staatlichen Ordnung und sonstigen Rahmenbedingungen trug dazu bei, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Kölner Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW).

HB KÖLN. Entscheidend für das Wachstumstempo seit Mitte der 90-er Jahre sei dabei das Reformtempo gewesen, nicht aber die zuvor erreichten Veränderungen. "Reformen der Institutionen lohnen sich auch und gerade bei schlechten Ausgangsbedingungen", schreiben die Forscher.

So hätten etwa die baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland seit 1995 im Schnitt ihr Pro-Kopf Einkommen um jährlich sechs Prozent gesteigert, weil sie zügig Reformen umgesetzt hätten. Im Gegensatz dazu hätten sich die institutionellen Rahmenbedingungen in der Tschechischen Republik und Rumänien in dieser Zeit eher verschlechtert, das Wachstum sei daher sehr gering gewesen.

Am 1. Mai treten acht mittel- und osteuropäische Länder der EU bei. Bulgarien und Rumänien hoffen auf einen Beitritt in wenigen Jahren.

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