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Studie: Kapitalmarkt gewinnt durch private Altersvorsorge

Die alternden Gesellschaften werden in den nächsten 15 Jahren einen signifikanten Einfluss auf den ...

Die alternden Gesellschaften werden in den nächsten 15 Jahren einen signifikanten Einfluss auf den Altersvorsorgemarkt und auf die Kapitalmärkte ausüben. Investmentfonds, betriebliche Altersvorsorge, Direkte Anlagen und Alternative Investments werden neben den heute etablierten Angeboten an Bedeutung gewinnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Erstmals hat das ZEW im Auftrag der Allianz Group 247 Finanzmarktexperten befragt, um die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Kapitalmärkte zu bewerten.
Die Ersparnisquote der privaten Haushalte soll demnach sinken, aber positiv bleiben. Zum befürchteten "Asset Meltdown" soll es nicht kommen. Auf dem Höhepunkt der demografischen Krise 2030 erwarten die Experten stabile Anleihen und nur leicht nachgebende Aktienkurse. Die alternden Gesellschaften mit ihren überforderten sozialen Sicherungssystemen werden nach Ansicht der Finanzmarktexperten signifikanten Einfluss auf den Altersvorsorgemarkt und auf die Kapitalmärkte haben. Einschnitte bei der staatlichen Rente werden die Nachfrage nach privaten Altersvorsorgeprodukten spürbar steigern.
Die Studie ist abrufbar unter: ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/demografie_und_kapitalmaerkte.pdf

Quelle: FINANZ BETRIEB, 05.10.2004

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