Studie
Mobilfunkanbieter setzen auf falsche Kunden

Die Mobilfunkanbieter setzen nach Ansicht der Unternehmensberatung Mummert + Partner auf die falschen Kunden. Nach den Milliarden-Ausgaben für die Lizenzen des Übertragungsstandards UMTS hätten die Anbieter noch immer die Privatkunden im Visir, obwohl Umsatz kurzfristig nur mit Geschäftskunden erzielt werden könnte, teilte das Hamburger Unternehmen am Mittwoch mit.

dpa HAMBURG. "Trotz der hohen Potenziale haben UMTS-Lizenzinhaber den Business-to-Business-Markt so gut wie noch gar nicht entdeckt", sagte Thomas Spiegelmeier von Mummert + Partner . Mobiles Einkaufen gelte bereits als "Reinfall". Dagegen habe der Geschäftskunden-Markt bereits 2000 fast 60 % des Umsatzes im mobilen Handel (483 Mill. DM) ausgemacht. Hier sei eine "echte Marktlücke" zu schließen.

Eine der ersten Anwendungen im mobilen Geschäftskunden-Markt werde die Außendienstunterstützung etwa in Versicherungen sein. Per Handheld-Computer könnte sich ein Mitarbeiter mit dem Firmennetzwerk verbinden. Auch in der Logistik bestehe eine große Nachfrage nach mobilen Diensten. Solange sich die Mobilfunkanbieter nicht diesem Marktsegment zuwenden, entgehe ihnen eine gute Chance, dem starken Kostendruck nach der Lizenznahme entgegenzuwirken.

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