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Studie: Stahlpreise steigen im Schlussquartal

Die Stahlpreise werden nach einer Studie im vierten Quartal weiter steigen. Die Akzeptanz der jüngsten Preisanhebungen zeigten, dass die Tarife im Schlussquartal weiter anziehen, teilte das Marktforschungsinstitut Meps am Dienstag in London mit.

dpa-afx LONDON. Die Stahlpreise werden nach einer Studie im vierten Quartal weiter steigen. Die Akzeptanz der jüngsten Preisanhebungen zeigten, dass die Tarife im Schlussquartal weiter anziehen, teilte das Marktforschungsinstitut Meps am Dienstag in London mit. Damit sei das befürchtete Abflauen des Stahlbooms ausgeblieben.

Zuletzt hatten einige Experten nur noch begrenzten Raum für weitere Preisanhebungen gesehen. Die Stahlkocher haben in den vergangenen Quartalen ihre Tarife kräftig angehoben. Hintergrund sind die steigenden Rohstoffpreise und die hohe Nachfrage vor allem aus China. Bis auf wenige Ausnahmen würden die Verteuerungen vom Markt akzeptiert, meinten die Meps-Experten. Es sei also zu erwarten, dass die Konzerne in den kommenden Preisrunden weitere Anhebungen durchsetzen könnten.

Im laufenden Quartal will etwa der britisch-niederländische Stahlkonzern Corus Group seine Stahlprodukte um zehn Prozent verteuern. Der weltgrößte Stahlkocher, die in Luxemburg beheimatete Arcelor SA , will im kommenden Jahr seine Tarife um mindestens 20 Prozent anziehen. An der Preisschraube drehen wollen auch Thyssen-Krupp und Salzgitter .

Die Rohstoffkosten hätten die Unternehmen problemlos an ihre Kunden weitergeben können, hieß es. Die Gewinne der Stahlkonzerne würden daher weiter boomen.

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