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Studie: Verbraucher bei Online-Gesundheitsdiensten wenig geschützt

dpa HAMBURG. Verbraucherdaten werden von Online- Gesundheitsdiensten im Internet nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung Mummert + Partner nur mangelhaft geschützt. Lediglich zwei Prozent der Anbieter warnen ihre Kunden vor Datenmissbrauch durch Dritte, wie die Unternehmensberatung in einer am Dienstag in Hamburg vorgestellten Studie berichtete.

Nur 9 % der 235 befragten Anbieter deutschsprachiger Gesundheitsportale erklärten, die Daten der Internet-Patienten vertraulich zu behandeln. Lediglich vier Prozent erläuterten den Angaben zufolge dem Nutzer die Sicherheitsmaßnahmen, die Vertraulichkeit und Datensicherheit gewährleisten sollten.

In 15 % der Online-Angebote würden Nutzerdaten gesammelt, hieß es weiter. Dabei hole nicht einmal jeder Dritte eine ausdrückliche Genehmigung des Internetnutzers ein, dass Daten archiviert würden.

Die untersuchten Gesundheitsportale für Laien im Internet sollen Hilfe bei chronischen Krankheiten wie Asthma oder Diabetes bieten. Anbieter waren Ärzteorganisationen, Krankenhäuser, Krankenversicherungen, staatliche Stellen, Selbsthilfegruppen sowie kommerzielle Gesundheitsanbieter und Pharmaunternehmen.

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