Studie veröffentlicht
Hornblower Fischer sieht Comdirect-Bank als "trading buy"

Den Experten zufolge sind die Kurse der deutschen Online-Broker seien inzwischen auf ein Niveau gefallen, das sich als günstige Einstiegsgelegenheit erweisen sollte.

dpa/afx FRANKFURT. Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien des Online-Brokers Comdirect als "trading buy" ein. In einer am Montag in Frankfurt vorgelegten Studie schreiben die Experten, die Kurse der deutschen Online-Broker seien inzwischen auf ein Niveau gefallen, das sich als günstige Einstiegsgelegenheit erweisen sollte.

Die Kursrückgänge am Neuen Markt hätten in den vergangenen Monaten die grundlegende Anfälligkeit der Geschäftsmodelle der Internet-Direktbanken belegt, erläuterte Hornblower Fischer. Der Kurs der Comdirect sei in diesem Zusammenhabg deutlich unter den Ausgabepreis von 31 Euro gefallen. Schuld daran sind nach Meinung der Analysten die verzögerte Expansion ins Ausland, das wenig attraktive Businessmodell und die fehlenden Entwicklungen bei der Partnerschaft mit T-Online.

Das Unternehmen selber erwartet im kommenden Jahr zusätzliche Einnahmen durch die Integration des Versicherungsportals Censio. Hornblower Fischer erwartet zudem, dass der neue T-Online-Vorstand Thomas Holtrop für neue Impulse in der Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen sorgen wird.

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