Studie von Forrester Research warnt vor redaktionellem Fast Food im Internet
Verlagshäuser haben Online-Geschäft nicht verstanden

Die traditionellen Medienhäuser in Europa haben nach Auffasung von Forrester Research die Herausforderungen durch das Internet noch immer nicht begriffen.

jgo 17.5.2000 DÜSSELDORF. Analyst Carsten Schmidt kommt in der Studie "Dynamic Content for Europe" zu dem Ergebnis, dass die meisten Verlagshäuser bislang nur Print-Artikel mit bestenfalls geringfügigen Änderungen ins Netz stellen. In Form und Qualität der Inhalte könnten diese Angebote allerdings nicht mit rein auf das Internet ausgerichteten Unternehmen konkurrieren. Verlage im Netz sollten daher dem Internet-Auftritt mehr Gewicht einräumen, urteilt Schmidt.



Online-Redaktionen müssen nach Auffassung von Forrester Research den Lesern auch exklusive Inhalte, Fotos und Videostreams liefern. Größere Eigenständigkeit der Online-Redaktionen sei unabdingbar, ein Gang an die Börse könne die Mittel einbringen. Zudem sollte idealerweise die Hälfte der Einnahmen nicht aus Internet-Werbung generiert werden. Um Gelegenheitsnutzer zu Stammleser zu machen, empfiehlt Forrester Research, ständig aktualisierte Meldungen mit Tiefe und Hintergrund ins Netz zu stellen.

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