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Studie zu Auslandsüberweisungen

Die europäischen Verbraucher müssen weiterhin mit hohen Gebühren für den bargeldlosen ...

Die europäischen Verbraucher müssen weiterhin mit hohen Gebühren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb der Eurozone leben. Gleichzeitig gibt es flächendeckend Verstöße gegen die EU-Verordnung zu grenzüberschreitenden Zahlungen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Europäischen Verbraucherverbands BEUC. Entsprechend der EU-Verordnung sind die Banken seit der Euro-Einführung verpflichtet, die Gebühren für Inlandsüberweisungen und grenzüberschreitende Zahlungen anzugleichen. Statt jedoch die hohen Auslandsgebühren zu senken, haben die Banken in Deutschland und in fünf weiteren Ländern der Eurozone die Inlandsgebühren zum Teil drastisch erhöht. In Deutschland wurden Preiserhöhungen vor allem für das Abheben an Geldautomaten fremder Banken festgestellt.
Einen Verstoß gegen die EU-Verordnung stellen auch Überweisungsformulare für EU-Standardüberweisungen dar. Derartige Formulare werden auch von vielen deutschen Banken verwendet. Dort ist vorgedruckt, dass der "Überweisende Entgelte und Auslagen bei seinem Kreditinstitut trägt und der Empfänger die übrigen Entgelte." Damit weiß der Überweisende nicht, wie viel von dem Geld tatsächlich beim Empfänger ankommt.
Der Europäische Verbraucherverband BEUC mit Sitz in Brüssel ist der Dachverband der europäischen Verbraucherorganisationen. Ihm gehören 36 Organisationen in den EU-Staaten und den Beitrittsländern an, unter ihnen der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Stiftung Warentest. BEUC steht für Bureau Européen des Union de Consommateurs.
Ein Überblick über die Ergebnisse der Untersuchung ist zu finden unter: http://www. vzbw.de.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 01.12.2003

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