Studie zu mobilen E-Mails
Blackberry nicht ohne Alternativen

Womit beschäftigen sich mobile Mitarbeiter in tristen Wartezeiten oder Abends im Hotel? Sie kontaktieren die Welt per E-Mail. Wenn es um den Abruf der Nachrichten geht, ist der Blackberry absoluter Marktführer. Dabei ist das Gerät aber nicht mehr konkurrenzlos.

hiz DÜSSELDORF. Berlecon Research hat den mobilen Einsatz von E-Mails in Unternehmen untersucht. Mit dieser Studie sollen die Stärken und Schwächen der populären Blackberry-Lösung vor dem Hintergrund existierender Alternativen analysiert werden und Entwicklungstrends für den Markt mobiler E-Mail-Lösungen aufgezeigt werden. Der mobile Zugriff auf Unternehmensdaten wurde in den meisten Firmen bis vor kurzem noch misstrauisch beobachtet. Viele potenzielle Anwender zeigten sich nach dem Ende des WAP- und UMTS-Hypes ernüchtert und hielten sich, so die Studie, bei Investitionen in mobile Technologien zurück. So hatten 2003 lediglich 5 Prozent der westeuropäischen Unternehmen drahtlose Zugangslösungen zu den Unternehmensdaten. Selbst bei großen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern waren es gerade einmal 17 Prozent.

Mit dem Blackberry des amerikanischen Anbieters Research in Motion (RIM) ist es allerdings gelungen, mobile Mitarbeiter in das firmeneigene E-Mail-System einzubinden. Das handtellergroße Gerät gehört heute fast schon zur Grundausstattung eines Managers oder Außendienstlers. Langweilige Wartezeiten auf Anschlussflüge oder einsame Abende in Hotels werden durch die drahtlose Kommunikation per E-Mail ausgefüllt. Der wesentliche Vorteil vom mobilen E-Mail-Zugang liegt auf der Hand: Die E-Mail-Kommunikation zählt zu den wichtigsten IT-Anwendungen der meisten Unternehmen, deshalb erhöht die Einbeziehung mobiler Mitarbeiter in den Informationsfluss die Flexibilität der Mitarbeiter und beschleunigt die Kommunikationsabläufe. "Der Blackberry hat eine Pionierrolle für mobile E-Mails. Trotzdem sollten Unternehmen vor einer Entscheidung die Alternativen zu Blackberry ernsthaft prüfen", rät Dr. Thorsten Wichmann, Geschäftsführer von Berlecon Research.

Nach seinen Aussagen zeigt die Berlecon-Studie, dass es auch auf dem deutschen Markt zunehmend Alternativen zum Blackberry gibt, die teilweise sogar bessere Erweiterungsmöglichkeiten oder niedrigere Kosten bieten können. Auch anderen Anbietern hat die Popularität des Blackberry einen Impuls gegeben. So unterstützen mehrere Spezialanbieter mit ihren Lösungen existierende mobile Endgeräte, statt - wie RIM-komplette Hardware-Software-Systeme anzubieten. Auch Spezialisten für mobile Middleware haben in ihren Lösungen zur Anbindung mobiler Mitarbeiter E-Mail-Funktionen integriert. Und nicht zuletzt bieten auch auf Endgerätesoftware spezialisierte Unternehmen zunehmend E-Mail-Anwendungen an.

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