Studie zur Harmonisierung des Internet-Markts
Keine freie Domain-Vergabe in Europa

Die meisten europäischen Länder schotten sich bislang bei der Vegabe von Internet-Adressen vom Weltmarkt ab.

dpa/afx WIESBADEN. Europa ist von einem harmonisierten Internet-Markt noch weit entfernt. Das hat eine europaweite Untersuchung der 1-Global AG-Place ergeben, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Zwei Drittel der Länder, darunter auch Deutschland, schotten sich durch nationale Hürden bei der Vergabe von Internet-Adressen (Domains) vom Weltmarkt ab.

In 27 von 41 Ländern Europas kann man die Internet-Adresse nicht frei registrieren lassen, selbst wenn die Adresse noch nicht vergeben ist. In Deutschland und anderen Ländern verlange die Domain-Vergabestelle einen administrativen Ansprechpartner vor Ort, heißt es in der Studie. Andere Regelungen sähen beispielsweise in verschiedenen Ländern für die Internet-Eintragung die Gründung einer Tochtergesellschaft vor.

Freie Internet-Länder mit offener Domain-Vergabe seien unter anderem Belgien, Dänemark, Großbritannien, Österreich und die Schweiz.

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