Stürmische See
"Kursk": Bergungsarbeiten erneut unterbrochen

dpa MOSKAU. Wegen stürmischer See sind die Arbeiten zur Bergung des russischen Atom-U-Bootes "Kursk" erneut unterbrochen worden. Bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 60 Kilometern pro Stunde seien Tauchgänge zum Wrack auf dem Grund der Barentssee unmöglich, teilte der russische Marinesprecher Igor Dygalo am Freitag in Moskau mit. Das im August 2000 mit 118 Seeleuten an Bord gesunkene U-Boot soll nach bisheriger Planung Ende September gehoben werden.

Die Arbeiten in der Barentssee waren am Donnerstagabend unterbrochen worden. Bis dahin seien 19 von insgesamt 26 Löchern in den Rumpf des Wracks gefräst worden. Das 18 000 Tonnen schwere Wrack soll an 26 Stahlseilen nach oben gezogen werden. Bereits am vergangenen Wochenende waren die Taucharbeiten wegen stürmischer See unterbrochen worden.

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