Stundenlange Kämpfe
Mehr als 150 Tote bei Maoistenangriff

Nach Regierungsangaben hatten Maoisten den Posten in Khare in der Nacht zum Dienstag attackiert.

dpa KATHMANDU. Bei einem Angriff maoistischer Rebellen auf ein Armeelager im Westen Nepals sind mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen. Nach Regierungsangaben hatten Maoisten den Posten in Khare in der Nacht zum Dienstag attackiert. Mehr als 150 mutmaßliche Maoisten seien bei den stundenlangen Kämpfen getötet worden. Außerdem seien fünf Soldaten ums Leben gekommen. Das berichtete der staatliche nepalesische Rundfunk.

Nepals König Gyanendra hatte nur wenige Stunden vor den neuen Kämpfen wieder den Ausnahmezustand über das Himalaya-Königreich verhängt. Die Maoisten kämpfen dort seit sechs Jahren für die Errichtung einer kommunistischen Volksrepublik. Bislang sind mindestens 4500 Menschen ums Leben gekommen. Die Maoisten verlangen mehr Entwicklung in den extrem armen ländlichen Regionen. Sie finanzieren sich durch Banküberfälle und Schutzgelderpressungen.

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