Sturm aufs Oktoberfest
Die Wies'n stößt an ihre Kapazitätsgrenzen

Das Münchner Oktoberfest wird nach Ansicht der Organisatoren in diesem Jahr wieder an seine Kapazitätsgrenze stoßen.

ddp MÜNCHEN. Nachdem im vergangenen Jahr wegen der Ereignisse des 11. September die Besucherzahlen nach unten gingen, erwartet Fremdenverkehrschefin Gabriele Weishäupl für das kommende Oktoberfest erneut einen Besucheransturm von mehr als sechs Millionen. Angesichts dieser hohen Besucherzahlen fürchtet Weishäupl, dass der Volksfestcharakter der Wies'n verloren geht.

"Wenn sich die Besucherzahl etwa bei sechs Millionen einpendeln würde, wäre das gut", betonte Weishäupl. Mehr allerdings könne das Oktoberfest allein aus Sicherheitsgründen nicht verkraften. Um nicht noch mehr Besucher auf die Münchner Wies'n zu locken, schaffte Weishäupl gleich in ihrem ersten Jahr als Wies'n-Beauftragte die Plakat- und Prospektwerbung für das größte Volksfest der Welt ab.

Als sie 1985 das Amt der Fremdenverkehrschefin übernahm, "stürmten" in den Wies'n-Tagen insgesamt mehr als sieben Millionen Besucher auf das Oktoberfest. "Das war so gigantisch voll, dass die Volksfestqualität gegen Null ging", erinnert sich Weishäupl. Seither wird das Oktoberfest nicht mehr beworben.

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