Stuttgarter Quartett da - Ballack vor Jubiläum
Zu heiß für die Bank

Trotz des gelungenen Asien-Tournee-Auftakts in Japan bekommt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag gegen Südkorea ein ganz anderes Gesicht.

HB BUSAN. Jürgen Klinsmann plant für das zweite Testspiel der Asienreise am Sonntag (11.00 Uhr/ARD) in Busan gegen Südkorea die große Rotation. Aus der Sieger-Elf von Yokohama soll in der Neuauflage des WM-Halbfinals von 2002 die Hälfte der Feldspieler ausgewechselt werden. "Wir werden schon variieren und versuchen, die Belastung in Grenzen zu halten", sagte der Fußball-Bundestrainer, der sein Personal nach dem Erfolg von Yokohama und der nächtlichen Weiterreise in die südkoreanische Hafenstadt am Freitag ausspannen ließ.

Abgesehen von einer 90-minütigen Bewegungstherapie im Fitness-Center des Fünf-Sterne-Teamquartiers hatten die Spieler Gelegenheit, die Wintersonne beim Strandspaziergang zu genießen, auf Einkaufs-Tour zu gehen oder einfach nur mal auszuschlafen. Derweil zog Klinsmann eine hochzufriedene Zwischenbilanz der Asientour und seiner jungen Amtszeit. "Lasst uns nur mal ein paar Monate zurückdenken: Wir haben davon gesprochen, dass wir uns Schritt für Schritt weiter entwickeln möchten, und ich glaube, da hat sich wahnsinnig viel getan. Das gibt ein Stückchen Kraft und Stärke", sagte der 40-Jährige: "Wir sind hochzufrieden, dass die Jungs so zielstrebig an der Sache arbeiten."

Dies geht nach Klinsmanns Beobachtung inzwischen schon so weit, dass trotz der langen Bundesliga-Hinrunde und der großen Reise-Strapazen keiner seinen Platz freiwillig räumen will: "Wir wissen, die Spieler wollen nicht runter. Sie sind heiß darauf zu spielen. Aber das spricht für die Gruppe, die Spieler sind heiß darauf zu spielen." Vervollständigt wurde die Reisegruppe am Freitag durch das Stuttgarter Quartett Andreas Hinkel, Kevin Kuranyi, Philipp Lahm und Timo Hildebrand. Mit Ausnahme des Torwarts, der erst zum Abschluss am Dienstag in Thailand eingesetzt wird, soll das Trio am Sonntag dabei sein. Die Debütanten Patrick Owomoyela und Christian Schulz werden dafür ebenso ins zweite Glied rücken müssen wie Lukas Podolski.

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