Subaru-Fahrer profitierte von Stallorder des Konkurrenten
Solberg zum ersten Mal Rallye-Weltmeister

Petter Solberg hat erstmals die Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen. Der Norweger zog beim letzten WM-Lauf in Wales noch an seinem französischen Rivalen Sebastien Loeb vorbei.

HB BERLIN. Der Norweger Petter Solberg hat erstmals die Rallye-Weltmeisterschaft für sich entschieden. Der 28 Jahre alte Subaru-Pilot siegte am Sonntag beim letzten WM-Lauf in Wales und zog im Endklassement damit noch an seinem französischen Rivalen Sebastien Loeb vorbei.

Loeb musste sich nach seinem zweiten Platz in Cardiff auch mit Rang zwei in der Endabrechnung abfinden, konnte sich ebenso wie sein Citroen-Team aber zumindest mit dem Gewinn der Markenwertung trösten. «Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen», sagte Solberg.

Solberg profitierte unter anderem von der Citroen-Stallorder. Nach dem frühen Ausfall des Spaniers Carlos Sainz wurde Teamkollege Loeb zu einer vorsichtigen Fahrweise aufgefordert, um den ersten Titel in der Konstrukteurswertung nicht zu gefährden. «Das Team hat Prioritäten gesetzt. Damit muss man sich abfinden», so Loeb, der nach 18 Wertungsprüfungen auf 43,6 Sekunden Rückstand auf Solberg kam.

Sainz, der vor dem letzten Lauf zusammen mit seinem Teamkollegen Loeb in Front gelegen hatte, musste seine Hoffnungen auf den dritten Titel nach 1990 und 1992 bereits am Freitag begraben, als er von der Straße abgekommen war und das Rennen vorzeitig hatte beenden müssen.

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