Subventionen in der Luftfahrtindustrie abbauen
Ohne weitere Reformen kein Beitritt

Russland muss nach den Worten des neuen Generaldirektors der Welthandelsorganisation (WTO), Supachai Panitchpakdi vor einem Beitritt zur Organisation weitere Wirtschaftsreformen einleiten.

Reuters GENF. Auf die Frage, wann er mit einem russischen Beitritt rechne, antwortete Supachai: "Man muss etwas vorsichtig sein." Es liege an Russland, den Prozess voranzutreiben, fügte der frühere stellvertretende thailändische Ministerpräsident hinzu. Einige essenzielle Reformen stünden noch aus.

Russland verhandelt bereits seit annähernd zehn Jahren über einen Beitritt zur WTO, der 144 Staaten angehören. Der bisherige WTO-Generaldirektor Mike Moore hatte sich optimistisch über ein Beitritt Russlands bis zum Herbst des kommenden Jahres geäußert.

In den vergangenen Monaten hatten sich Vertreter der russischen Regierung kritisch über die Forderungen einflussreicher Staaten innerhalb der WTO, insbesondere der USA und der Europäischen Union (EU), geäußert. Diese hatten unter anderem anderen verlangt, Russland solle seine Subventionen in der Luftfahrtindustrie abbauen, derzeitig niedrigere Benzinpreise im Inland auf das Niveau der ausländischen Preise bringen und den Versicherungs- und Bankenmarkt vollständig für ausländische Gesellschaften öffnen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%