Suchmaschine indexiert über 1 Mrd. Internetseiten
Google will 2001 die Gewinnschwelle überschreiten

Google will noch in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben. "Wir hoffen, dass wir dieses Ziel bereits im dritten Quartal 2001 erreichen", sagte der Chef und Gründer der Google Inc. Sergey Brin am Mittwoch auf der "Rising Tide Conference" in New York.

rje NEW YORK. Seit der Gründung im Jahr 1998 durch Segey Brin und seinen Partner Larry Page hat sich der Suchdienst allein durch Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda zur derzeit wohl erfolgreichsten Suchmaschine im Web entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt heute 200 Mitarbeiter und betreibt 8 000 Server.

"Unser Erfolgsrezept ist unsere Software, sie ermöglicht die Beantwortung von Suchanfragen in weniger als einer Sekunde", sagte Brin auf dem Internetkongress. In dieser kurzen Zeit, werden mehr als 1 Mrd. Internetseiten nach den eingegebenen Stichwörtern durchsucht. Auch in Zukunft sollen Schnelligkeit und einfache Bedienbarkeit oberstes Gebot bleiben.

Dazu gehört auch weiterhin der Verzicht auf Kapazität fressende Werbebanner und Grafiken. Zunächst scheint Google.com also werbefrei. Beim Betrachten der Suchergebnisse stösst der Nutzer dann allerdings auf Textwerbeblöcke. Das Interessante für die Werbekunden: Die Werbung kann auf Wunsch mit dem jeweiligen Suchbegriff verknüpft werden. Die Werbeeinnahmen machen den überwiegenden Anteil des Umsatzes aus, so der Google-Chef. Wie hoch sich der Umsatz im vergangenen Jahr belief wollte Brin jedoch nicht verraten.

Eine weitere Erlösquelle seien Gebühren, die die Betreiber von Webangeboten zahlen, wenn sie Google als Suchmaschine integrieren. Kunden wie Yahoo entrichten eine Grundgebühr und einen Betrag pro Suchanfrage. Mittlerweile nutzen mehr als 100 Unternehmen diesen Service.

Schritt fuer Schritt will Google seinen Service ausbauen, beispielsweise die Erweiterung der landessprachlichen Angebote und den Ausbau von Diensten, die über die reine Internetsuche hinausgehen. "Dazu zähle ich vor allem auch weitere Anwendungen fuer den mobilen Bereich und die Entwicklung einer einfachen Spracheingabe", meint Brin.

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