Sudan unterliegt Mauritius im vierten Wahlgang
Uno wählt fünf neue Sicherheitsratsmitglieder

Reuters NEW YORK. Die Vereinten Nationen haben am Dienstag Kolumbien, Irland, Norwegen, Singapur und Mauritius als neue Mitglieder in den Sicherheitsrat gewählt. Sie werden vom kommenden Jahr an für Argentinien, Kanada, Malaysia, Namibia und die Niederlande in das internationale Gremien nachrücken, die zum 31. Dezember ausscheiden. Sehr umstritten war die Kandidatur Sudans, gegen dessen Wahl sich vor allem die USA mit dem Argument wandten, in dem afrikanischen Land würden die Menschenrechte nicht eingehalten. Sudan unterlag schließlich gegen Mauritius im vierten Wahlgang.

Der Uno-Sicherheitsrat besteht aus fünf Ständigen Mitgliedern - USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich -, die ein Veto-Recht haben, und zehn nichtständigen Mitgliedern. Jedes Jahr werden fünf dieser Mitglieder neu gewählt. Der Sicherheitsrat beschließt unter anderem über Friedenseinsätze in Krisengebieten.

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