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Sudans Regierung bestreitet Darfur-MordeDPA-Datum: 2004-07-22 10:39:39

Nairobi (dpa) - Nach dringenden Ermahnungen von UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die sudanesische Regierung hat erneut bestritten, dass es in der Krisenregion Darfur zu Massenmorden gekommen ist. «Massaker? Niemals!», sagte Innenminister Abdelrachim Mohamed Hussein dem britischen Sender BBC.

Nairobi (dpa) - Nach dringenden Ermahnungen von UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die sudanesische Regierung hat erneut bestritten, dass es in der Krisenregion Darfur zu Massenmorden gekommen ist. «Massaker? Niemals!», sagte Innenminister Abdelrachim Mohamed Hussein dem britischen Sender BBC.

Er könne jedoch nicht ausschließen, dass es Gewaltverbrechen gegeben habe. «Das passiert überall. Krieg ist Krieg», fügte er hinzu. Er wiederholte die Zusage seiner Regierung, baldmöglichst mit der Entwaffnung der arabischen Dschandschawid-Milizen zu beginnen.

«Es ist ein schwieriger Prozess, aber wir sollten es wohl tun», sagte Hussein. Annan hatte ebenso wie US-Außenminister Colin Powell der sudanesischen Regierung vorgeworfen, die Menschen in Darfur nicht ausreichend vor den Reitermilizen zu schützen.

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