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Süd- und Nordkorea für Familien-Zusammenführung

In Seoul haben die Gespräche zwischen Nord- und Südkorea erste Ergebnisse erreicht: Familien sollen künftig regelmäßig zusammengeführt werden.

Reuters SEOUL. Der Sonderbotschafter Südkoreas Lim Dong Won hat sich nach offiziellen Angaben mit Nordkorea über die Wiederaufnahme von Familien-Zusammenführungen und Handelsgespräche verständigt.

"Beide Seiten haben den Austausch von getrennten Familien und die Öffnung der inter-koreanischen Gespräche für wirtschaftliche Zusammenarbeit vereinbart", sagte ein Sprecher des südkoreanischen Ministers für Wiedervereinigung am Freitag in Seoul. Einen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Austausches gebe es noch nicht. Lim war am Mittwoch nach Pjöngjang geflogen und am Donnerstagabend mit Staatschef Kim Jong Il zusammengetroffen. Seit November 2001 gab es keinen offiziellen Kontakt zwischen Süd- und Nordkorea. In einer Meldung der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA wurde von einer herzlichen Begegnung zwischen Lim und Kim gesprochen. Lim wollte am Freitag Südkoreas Präsident Kim Dae Jung von seinen Gesprächen unterrichten und sich dann vor der Presse äußern.

Das Land ist seit dem Ende des Korea-Krieges 1953 geteilt. Über eine Million älterer Südkoreaner haben Familienangehörige, die im kommunistischen Norden leben. Seit November herrscht Stillstand in den Bemühungen, regelmäßige Familien-Zusammenführungen zu organisieren.

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