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'Süddeutsche': RAG-Tochter verkauft Folienhersteller für 110 Millionen Euro

Der RAG-Konzern ist bei der Trennung von seiner Chemie- und Kunststofftochter Rütgers nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" voran gekommen.

dpa-afx DÜSSELDORF/ESSEN. Der RAG-Konzern ist bei der Trennung von seiner Chemie- und Kunststofftochter Rütgers nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" voran gekommen. Rütgers habe das zur HT Troplast in Troisdorf gehörende Geschäftsfeld Trosifol an den japanischen Kuraray-Konzern verkauft, berichtete die Zeitung (Montagausgabe). Der Vertrag sei am vergangenen Freitag unterzeichnet worden. Die Unternehmen waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Der Kaufpreis für die Firma, die mit 240 Mitarbeitern etwa 84 Mill. Euro umsetzt, betrage 110 Mill. Euro. Offiziell hätten aber beide Seiten über den Preis Stillschweigen vereinbart. Trosifol stellt Folien für Verbundsicherheitsglas in der Automobil- und Bauindustrie her.

Die in Japan börsennotierte Firma Kuraray will den Geschäftsbetrieb in Troisdorf fortführen und möglicherweise sogar ausbauen. Das Unternehmen soll sich bereit erklärt haben, die maßgeblichen Regelungen für die Arbeitnehmer beizubehalten. Der RAG-Konzern hatte nach der Übernahme des Chemiespezialisten Degussa die Auflösung von Rütgers beschlossen.

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