Südkoreas Fans in Euphorie
Hiddink setzt auf Offensive

Südkoreas Trainer Guus Hiddink setzt im entscheidenden Gruppenspiel am Freitag gegen Portugal wieder auf Offensive: "Wir müssen auf Sieg spielen." Die Euphorie in Südkorea kennt inzwischen keine Grenzen mehr. Der Fanclub "Rote Teufel" hat seine Mitgliederzahl seit dem WM-Start von 80 000 auf 200 000 gesteigert.

dpa SEOUL. WM-Gastgeber Südkorea hat die leichte Enttäuschung über das 1:1 gegen die USA überwunden und setzt im entscheidenden Gruppenspiel am Freitag gegen Portugal wieder auf Offensive. Dabei würde den Asiaten dabei in Incheon nahe Seoul ein Unentschieden genügen, um erstmals bei einer WM die Vorrunde zu überstehen. Südkoreas Trainer Guus Hiddink warnte seine Mannschaft aber davor, auf ein Remis auszugehen. "Wir müssen auf Sieg spielen. Wenn man ans Verlieren denkt, neigt man dazu, sich ein wenig zurückzuhalten", sagte der Niederländer, der mit seiner Mannschaft am Mittwoch nach Seoul flog.

Südkoreas Nationalmannschaft kann in ihrem bisher bedeutendsten Länderspiel erneut mit riesiger Unterstützung rechnen. Präsident Kim Dae Jung wird wie schon beim historischen 2:0-Sieg über Polen Gast der Partie im gut 50 000 Zuschauer fassenden Munhak-Stadion sein. In Seoul wird auch diese Begegnung auf einer Großleinwand vor dem Rathaus übertragen. Das Spiel gegen die USA hatten allein in der Hauptstadt Hunderttausende Menschen auf Videowänden verfolgt. Die Zahl der Anhänger steigt rapide. Der Fanclub "Rote Teufel" hat seine Mitgliederzahl seit dem WM-Start von 80 000 auf 200 000 gesteigert.

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