Südlichere Küste stärker bewacht
Neue Flüchtlingswelle erreicht Italien

Eine neue Flüchtlingswelle hat die süditalienische Insel Lampedusa erreicht. Seit dem Wochenende hätten an Bord von drei Booten rund 300 illegale Einwanderer das südlich von Sizilien gelegene Eiland erreicht, berichteten italienische Medien am Montag.

HB/dpa ROM. Zuletzt sei am Montagmorgen ein Holzboot mit 130 Flüchtlingen, darunter zwei hochschwangere Frauen, eingetroffen. Ihre Herkunft sei bisher nicht geklärt. Die Behörden gehen davon aus, dass die Boote von der nordafrikanischen Küste kamen.

Im vergangenen Jahr waren Schlepperbanden dazu übergegangen, illegale Einwanderer von Nordafrika nach Sizilien oder zu der auf halbem Weg gelegenen Insel Lampedusa zu bringen. Im November 2001 landeten etwa 250 illegale Einwanderer aus Asien und Afrika auf Lampedusa. Zuvor hatten die Flüchtlingsschiffe meist das süditalienische Festland angesteuert, das inzwischen aber stärker bewacht wird.

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