Südwesten
Tarifparteien im Groß- und Außenhandel einigen sich auf 2,8% mehr

dpa-AFX KARLSRUHE. Die rund 150.000 Beschäftigten des baden- württembergischen Groß- und Außenhandels erhalten rückwirkend zum 1. April 2,8 Prozent mehr Lohn. Der in der zweiten Runde ausgehandelte Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Dies teilten Arbeitgeber und Gewerkschaft am Freitagabend in Karlsruhe mit.

Die Tarifparteien einigten sich zudem darauf, dass die unteren Lohngruppen pro Stunde zehn Pfennig mehr bekommen. Außerdem wurde ein Altersteilzeitvertrag auf beiderseitiger freiwilliger Basis vereinbart. Gerhard Schorr, bewertete den Abschluss als einen "fairen Interessenausgleich". Der Sprecher der neuen Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bernhard Franke, betonte, unter den gegebenen Voraussetzungen sei ein "gutes Tarifergebnis" erzielt worden.

Die Gewerkschaft war mit einer Forderung von 5,5 Prozent mehr Lohn in die Tarifgespräche gegangen. Die Arbeitgeber hatten zunächst 2,1 Prozent angeboten. Zur Durchsetzung der Forderungen war es zu kurzzeitigen Warnstreiks gekommen. Nach Gewerkschaftsangaben hatten am Donnerstag rund 400 Beschäftigte im Südwesten die Arbeit bis zu zwei Stunden lang niedergelegt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%