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Süssmuth-Kommission legt Einwanderungs-Bericht vor

Nach zehnmonatigen Beratungen will die Einwanderungskommission der Bundesregierung am heutigen Mittwoch ihren Abschlussbericht vorlegen.

ap BERLIN. In dem unter Leitung der CDU-Politikerin Rita Süssmuth erstellten Konzept werden flexible Zuwanderungsquoten für Arbeitsmigranten empfohlen, für Spitzenkräfte soll es keine Beschränkung geben. Die Kommission will insgesamt weit mehr als 50 000 Ausländern den Zuzug nach Deutschland aus wirtschaftlichen Gründen ermöglichen.

Der Bericht sieht zudem Integrationskurse für Einwanderer und bereits in Deutschland lebende Ausländer vor, in denen neben Sprachkenntnissen auch Informationen über Gesellschaft, Wirtschaft und Recht vermittelt werden sollen. Auch Empfehlungen zur Einwanderung aus humanitären und politischen Gründen sind in dem fast 300-seitigen Bericht enthalten. Die Koalition betrachtet das Süssmuth-Papier als eine der Grundlagen für ein umfassendes Zuwanderungs- und Integrationsgesetz.

Die Kommission war im Juli vergangenen Jahres von Bundesinnenminister Otto Schily eingesetzt worden. Die konstituierende Sitzung des 21-köpfigen Gremiums fand am 12. September 2000 statt.

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