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Süssmuth verteidigt Zuwanderungs-Empfehlung

Die CDU-Politikerin Rita Süssmuth hat die Empfehlung des von ihr geleiteten Zuwanderungsrates verteidigt, im kommenden Jahr 25 000 ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen.

dpa BERLIN. Die CDU-Politikerin Rita Süssmuth hat die Empfehlung des von ihr geleiteten Zuwanderungsrates verteidigt, im kommenden Jahr 25 000 ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen.

"Wir beschränken die Zuwanderung von außen auf Branchen, in denen qualifizierte Kräfte absolut nötig sind und keine Deutschen oder andere EU-Bürger zur Verfügung stehen", sagte sie dem Bremer "Kurier am Sonntag". Die Aufregung sei unangebracht. "Wo es keinen Engpass gibt, soll auch künftig niemand von außen geholt werden."

Vor allem in hochspezialisierten Bereichen gebe es dringenden Bedarf, sagte Süssmuth. "Obwohl wir in Deutschland 67 000 arbeitslose Ingenieure haben, werden in der Fahrzeug- und in der Nanotechnik spezialisierte Ingenieure gesucht. Wenn wir solche Stellen jetzt besetzen können, trägt das dazu bei, dass andere Arbeitsplätze gesichert werden können."

Der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt den Vorschlag des von der Bundesregierung eingesetzten Zuwanderungsrates. "Keine Frage, wir brauchen Zuwanderung", sagte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). Natürlich müsse man das mit Blick auf den tatsächlichen Arbeitskräftebedarf steuern. Aber trotz Massenarbeitslosigkeit gebe es die Aufgabe, "die besten Köpfe der Welt für unser Land und Europa zu begeistern".

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