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Sulzer will nach Halbjahreszahlen Ergebnis in 2004 deutlich steigern

Der Schweizer Industriekonzern Sulzer AG will nach besser als von Analysten erwarteten Halbjahreszahlen sein Ergebnis für das Gesamjahr 2004 deutlich verbessern. Beitragen sollen dazu vor allem die Kerngeschäftsfelder, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Winterthur mit. Voraussetzung sei aber das Ausbleiben negativer externer Einflüsse. Für das zweite Halbjahr erwartet Sulzer ein Ergebnis leicht über dem des ersten Halbjahres.

dpa-afx WINTERTHUR. Der Schweizer Industriekonzern Sulzer AG will nach besser als von Analysten erwarteten Halbjahreszahlen sein Ergebnis für das Gesamjahr 2004 deutlich verbessern. Beitragen sollen dazu vor allem die Kerngeschäftsfelder, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Winterthur mit. Voraussetzung sei aber das Ausbleiben negativer externer Einflüsse. Für das zweite Halbjahr erwartet Sulzer ein Ergebnis leicht über dem des ersten Halbjahres.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres stieg der Nettogewinn um 32,1 % auf 32,5 Mill. Schweizer Franken und übertraf damit die Analystenprognosen. Die von ASU befragten Analysten waren im Schnitt von 30,5 Mill. Schweizer Franken ausgegangen nach einem Nettogewinn von 24,6 Mill. Schweizer Franken im Vorjahreshalbjahr. Zur Gewinnentwicklung hätten fast alle Kerngeschäftsfelder beigesteuert, teilte Sulzer mit. Rückläufig hätte sich nur der Bereich für Dienstleistungen und Reparaturen für thermische Turbomaschinen entwickelt.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs von Januar bis Juni ebenfalls deutlich um 35,6 % auf 48,8 (36,0) Mill. Schweizer Franken. Die Schätzungen lagen bei 43,5 Mill. Schweizer Franken. Der Umsatz erhöhte sich um 13,0 (bereinigt 10,1) Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 977,6 Mill. Schweizer Franken. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) wuchs um 27,8 % auf 63,0 (49,3) Mill. Schweizer Franken.

Kerngeschäftsfelder

In der Sparte Sulzer Turbomachinery Services, Dienstleistungen und Reparaturen für thermische Turbomaschinen, erhöhte sich zwar im ersten Halbjahr der Umsatz um 1,9 % auf 102,5 Mill. Schweizer Franken. Allerdings lag das Ebita angesichts des hohen Wettbewerbsdrucks vor allem in Nordamerika mit 9,4 Mill. Schweizer Franken unter dem Vorjahreswert von 10,3 Mill. Schweizer Franken.

Bei Sulzer Metco (Oberflächentechnologien und-services) setzte sich der positive Trend vom zweiten Halbjahr 2003 fort. Der Umsatz erhöhte sich um fast ein Drittel auf 255,2 Mill. Schweizer Franken. Dank des höheren Volumens und der im Jahr 2003 vorgenommenen Kapazitätsanpassungen verdreifachte sich das Ebita auf 15,5 Mill. Schweizer Franken. Mehr umsetzen konnte auch Sulzer Pumps (Pumpen und zugehörige Dienstleistungen) mit 461,9 Mill. Schweizer Franken, ein Plus von 12,5 %. Das Ebita stieg von 19,8 Mill. auf 24,1 Mill. Schweizer Franken.

Die konsequente Ausrichtung von Sulzer Chemtech (Komponenten und Services für Trennkolonnen und statisches Mischen) und die Expansion in Asien zahlten sich aus, hieß es. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 1,2 % auf 149,2 Mill. Schweizer Franken. Das Ebita wuchs von 9,4 Mill. auf 13,5 Mill. Schweizer Franken.

Sulzer bestätigte die organische jährliche Zielwachstumsrate für den Umsatz von mittelfristig fünf bis sieben Prozent. Je nach Bereich sollte das Umsatzwachstum bei vier bis sechs Prozent (Pumps, Chemtech) beziehungsweise sieben bis neun Prozent (Metco und Turbomachinery) liegen.

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