Sun und Corning im Minus
Technologieaktien belasten an der Wall Street

Schwache Prognosen wichtiger US-Technologieunternehmen haben die Technologiewerte an der Wall Street belastet und zu deutlichen Kurseinbußen geführt. Dow Jones und Nasdaq-Index liegen im Minus.

rtr NEW YORK. Schwache Prognosen wichtiger US-Technologieunternehmen wie Sun Microsystems und Corning haben nach Händlerangaben die Technologiewerte an der Wall Street am Donnerstag im frühen Geschäft belastet und zu deutlichen Kurseinbußen geführt. Händler in New York sprachen von erneuten Ängsten am Markt über die Entwicklung der Unternehmensgewinne. Der Computer-Hersteller Sun Microsystems erwartet nach eigenen Angaben vom Mittwoch für das laufende erste Quartal eine Umsatzdelle und sieht den angepeilten operativen Gewinn in Gefahr. Corning, weltgrößter Hersteller von Glasfaserkabeln, sieht nach eigenen Angaben vom Mittwoch eine schwache Nachfrage nach optischen Fasern und Kabeln.



Der technologielastige Nasdaq-Index verzeichnete gegen 16.00 Uhr MESZ ein Minus von 0,65 % auf 1 831,24 Zähler. Der Dow-Jones-Index gewann hingegen 0,25 % auf 10 115,88 Punkte, nachdem er im Minus eröffnet hatte.

Die Aktien der Sun Microsystems brachen im frühen Geschäft um rund 14 % auf 11,53 Dollar ein. Corning-Aktien gaben rund elf Prozent auf 13,00 Dollar nach. Das Unternehmen hatte weiter mitgeteilt, im Faser-Bereich sollten 1000 Stellen gestrichen werden. Die Titel des US-Herstellers von programmierbaren Mikrochips, Altera Corp, verloren 1,39 % auf 27,66 Dollar. Das Unternehmen hatte seine Quartalsprognosen wiederholt und erwartet demnach für das dritte Quartal bis zu 20 % weniger Umsatz als im Vorquartal.

Die Aktien des Computerherstellers Dell büßten 3,53 % auf 21,04 Dollar ein. Der Konzern erwartet nach eigenen Angaben, dass die Ausgaben für Technologie in der asiatisch-pazifischen Region weiter zurückgehen werden. Das Unternehmen bleibe vorsichtig, was die Nachfrage nach Personalcomputern in den kommenden Monaten angehe.

Händler schlossen nicht aus, dass der Dow-Jones-Index im Zuge der derzeitigen Marktschwäche die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Punkten durchbrechen könne.

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