Supermarkt-Kette plant Autoverkauf 25 Prozent unter Preis
Fiat AG will Punto-Verkauf bei Edeka juristisch stoppen

Fiat will den Verkauf des Kleinwagens Punto in 400 baden-württembergischen Edeka-Supermärkten in letzter Sekunde verhindern. Der Auto-Hersteller drohte in einem am Montag bekannt gewordenen Fax an die Offenburger Edeka-Regionalvertriebsgesellschaft mit rechtlichen Schritten, falls die Supermarktkette wie angekündigt 1000 Puntos in Edeka-Märkten anbieten sollte.

afp OFFENBURG. Edeka-Sprecher Duschan Gert bezeichnete das Vorgehen als "unerklärlich", da die Aktion mit der Frankfurter Deutschland-Zentrale der italienischen Autoschmiede abgesprochen sei. Zudem liege die schriftliche Bestätigung der Fiat-Zentralvertriebsorganisation Centro in Berlin vor, dass die Autos geliefert werden könnten und die Aktion in dieser Form "in Ordnung geht". Gert vermutet Druck der Fiat-Händler als Grund für den Rückzieher. Nun prüfen Edeka-Anwälte, ob die Aktion gleichwohl über die Bühne gehen kann.

Der Vorsitzende des Fiat-Händlerverbandes, Friedrich-Karl Bonten, hatte nach einem Bericht im "Handelsblatt" vom Montag die Fiat AG aufgefordert, gegen die Verkaufsaktion einzuschreiten und dafür zu sorgen, dass Händlerverträge eingehalten werden. Edeka will die Puntos ab Montag in rund 400 Supermärkten in einem Paket mit anderen Waren wie Notebooks, Computer-Druckern oder Kameras für einen Komplettpreis von 24 500 DM anbieten. Laut Edeka sparen die Kunden dabei etwa 25 % des regulären Preises.


Edeka versucht neuen Anlauf im Automobilgeschäft

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%