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Swiss Re:_schadensbelastung aus Flutkatastrophe weniger als 100 Millionen Franken

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re schätzt seine Schadensbelastung im Zusammenhang mit dem Seebeben im indischen Ozean und der Flutkatastrophe auf unter 100 Mill. Franken (65 Mill. Euro).

dpa-afx ZÜRICH. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re schätzt seine Schadensbelastung im Zusammenhang mit dem Seebeben im indischen Ozean und der Flutkatastrophe auf unter 100 Mill. Franken (65 Mill. Euro). "Die meisten der versicherten Schäden betreffen wahrscheinlich die Sparten Sach- und Betriebsunterbruchsversicherung", teilte die Swiss Re am Donnerstag in Zürich mit.

Das unvorstellbare Ausmaß des Ereignisses und der Mangel an historischen Daten mache es schwierig, exakte Schadenschätzungen zu erstellen, zumal die Informationen aus den betroffenen Gebieten noch spärlich sind. "Jedoch wird die Schadenlast für die Versicherungsindustrie in scharfen Kontrast zum menschlichen und wirtschaftlichen Schaden stehen, der durch dieses Ereignis verursacht wurde, da die Versicherungsdurchdringung in den Küstengebieten der betroffenen Länder und die dortige Wertkonzentration vergleichsweise gering ist", hieß es in der Mitteilung.

Die Münchener Rück , weltweit größter Rückversicherer, rechnet wegen der Flutkatastrophe mit einem finanziellen Aufwand von weniger als 100 Mill. Euro. Der gesamte Schaden dürfte dagegen nach Schätzungen von Experten der Münchener Rück im zweistelligen Milliardenbereich liegen. Die ebenfalls zu den größten Rückversicherern zählende Hannover Rück sieht die Schadensbelastung im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die beiden deutschen Unternehmen bestätigten trotz der Belastungen die Gewinnprognosen für das laufende Jahr.

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