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Swiss Re verdoppelt Halbjahrüberschuss; über Prognosen - 'Gutes 2004-Ergebnis'

Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hat im abgelaufenen Halbjahr seinen Überschuss auf 1,4 Mrd. Franken verdoppelt und damit die Analysten-Erwartungen überflügelt. Operativ verbesserte die Gesellschaft ihren Gewinn dagegen nicht so deutlich wie von Experten prognostiziert. "Ausgehend von den Resultaten des ersten Halbjahres rechnen wir mit einem guten Ergebnis für das Gesamtjahr", sagte der Präsident der Geschäftsleitung von Swiss Re, John Coomber, am Donnerstag in Zürich. "Swiss Re befindet sich auf dem richtigen Weg."

dpa-afx ZÜRICH. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Swiss Re hat im abgelaufenen Halbjahr seinen Überschuss auf 1,4 Mrd. Franken verdoppelt und damit die Analysten-Erwartungen überflügelt. Operativ verbesserte die Gesellschaft ihren Gewinn dagegen nicht so deutlich wie von Experten prognostiziert. "Ausgehend von den Resultaten des ersten Halbjahres rechnen wir mit einem guten Ergebnis für das Gesamtjahr", sagte der Präsident der Geschäftsleitung von Swiss Re, John Coomber, am Donnerstag in Zürich. "Swiss Re befindet sich auf dem richtigen Weg."

Das Anlageresultat aus der ersten Jahreshälfte dürfte sich im zweiten Halbjahr aber nicht wiederholen, meldete der Rückversicherer. Auch wegen realisierter Kapitalgewinne erzielte Swiss Re von Januar bis Juni aus Kapitalanlagen 3,1 Mrd. Schweizer Franken. Die Rendite auf Kapitalanlagen betrug 5,8 % verglichen mit 4,8 % ein Jahr zuvor.

Die verdienten Prämien sanken im ersten Halbjahr um zwei Prozent auf 14,1 Mrd. Franken. Grund für den Prämienrückgang sei die weiterhin selektive und ergebnisorientierte Zeichnungsstrategie, meldete der Rückversicherer. Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber Ende 2003 von 18,5 auf 19,4 Mrd. Franken. Als Eigenkapitalrendite wies Swiss Re 15,6 % aus. Zu dem guten Halbjahres-Ergebnis hätten alle Geschäftsbereiche beigetragen, ergänzt von dem "ausgezeichneten Ergebnis aus Kapitalanlagen".

Im größten Bereich Schaden- und Haftpflicht verbesserte sich die Combined Ratio, eine wichtige versicherungstechnische Kennziffer, auf 96,1 % (Vorjahr: 99,8%). Analysten hatten aber mit einem noch deutlicheren Aufschwung auf 95,3 % gerechnet. Liegt diese so genannte Schaden-Kosten-Quote unter 100 %, erzielt ein Versicherer operativ Gewinne, da er mehr Prämien einnimmt als er für Schadenforderungen und das operative Geschäft aufwenden muss. Die verdienten Prämien im Bereich Property & Casualty gingen um 4 % auf 7,5 Mrd. Franken zurück. Swiss Re führte als Grund an, dass weniger nicht-traditionelle Transaktionen getätigt wurden.

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