Swisscom: Zwischenruf: Kassen-Druck

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Zwischenruf: Kassen-Druck

Das sind Luxusprobleme, könnte man angesichts der Kassenlage des Schweizer Telekomkonzerns Swisscom sagen. Zehn Milliarden Franken hat das Unternehmen in Reserve, und bisher fand es keine Möglichkeit, sie auszugeben. Kein Kaufobjekt - und davon gibt es viele - erfüllt die strengen Kriterien von Swisscom-CEO Jens Alder.

slo. So wird es immer wahrscheinlicher, dass die Schweizer einen Teil der Kriegskasse durch Aktienrückkäufe leeren. Zehn Milliarden Franken sind sehr viel Geld. Doch sie reichen nicht, um durch aggressive Expansion in die erste Liga der Telekomkonzerne vorzu stoßen. Wo ein solcher Versuch enden kann, zeigt das Beispiel der niederländischen KPN, die unter dem Druck hoher Schulden viele Beteiligungen verkaufen muss, die sie in den vergangenen Jahren erworben hatte. Mit Alders Rosinenpickerei sind die Schweizer wohl besser bedient. Längerfristig kann er die Braut Swisscom so für eine Übernahme schön machen. Der Konzern wird einen starken Partner brauchen. Allein zu überleben, wird schwierig - trotz der Kassenlage.

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