Sympathie bildende Maßnahme
Queen kündigt Ende der Pub-Sperrstunde an

Königin Elizabeth II. (76) hat in ihrer alljährlichen Thronrede die Aufhebung der Sperrstunde in den britischen Pubs angekündigt.

HB/dpa LONDON. Die bisherige Praxis, wonach um 23.00 Uhr die Zapfhähne zugedreht werden müssen, werde abgeschafft, kündigte die Queen am Montag bei der feierlichen Eröffnung der Parlamentssaison an. Damit will die Labour-Regierung von Premierminister Tony Blair vor allem das "Trinken gegen die Uhr" beenden. Die derzeitigen Regeln stammen aus dem Ersten Weltkrieg. Sie sollten verhindern, dass Munitionsarbeiter morgens betrunken in der Fabrik erschienen.

Nach Ansicht der Regierung verleitet die Sperrstunde dazu, möglichst schnell möglichst viel zu trinken. Nach der Aufforderung "last orders!" und dem letzten Drink gingen dann viele Leute gleichzeitig auf die Straße - und in betrunkenem Zustand nicht selten aufeinander los. Dies stelle die Polizei vielerorts jeden Abend vor große Probleme. Abgesehen davon seien die frühen Schließungszeiten nicht mehr zeitgemäß. "Bei uns machen die Pubs und Restaurants zu, wenn in Rest-Europa die Vorspeise bestellt wird", kommentierte die "Times".

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