Syrien: Frieden nur mit Abzug aus besetzten Gebieten möglich
Palästinenser offenbar uneins über Verhandlungen mit Scharon

afp GAZA/DAMASKUS. Nach dem Wahlsieg des rechtsgerichteten Politikers Ariel Scharon sind die Palästinenser offenbar uneins über weitere Verhandlungen im Nahost-Friedensprozess. Der palästinensische Kabinettssekretär Achmed Abdel Rachman sagte der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag, die Palästinenser sähen in den bisherigen Positionen Scharons keine Basis für weitere Verhandlungen. Der Berater von Palästinenserpräsident Jassir Arafat, Nabil Abu Rudeina, sagte AFP dagegen, die Verhandlungen sollten auch mit Scharon als Regierungschef fortgesetzt werden. Laut ersten TV-Prognosen gewann Scharon die Wahl mit überwältigender Mehrheit.

Syrien erklärte unterdessen, dass ein Frieden mit Israel nur mit einem vollständigen Abzug von den besetzten arabischen Gebieten möglich sei. Der Generaldirektor der amtlichen Nachrichtenagentur SANA, Ali Abdel Karim Ali, schrieb in einem Leitartikel für die Lokalpresse vom Mittwoch, "wir wollen Frieden für uns und die anderen". Dazu müssten jedoch die besetzten Gebiete zurückgegeben werden, sowie Sicherheitsgarantien für die Bevölkerung abgegeben werden.

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