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Syrien lehnt Clintons Friedensplan ab

Bei einer Sondersitzung der Arabischen Liga ließ der der syrische Außenminister Faruk el Schara verlautbaren, dass er den Friedensplan Clintons ablehne und stattdessen dafür plädiere, den Aufstand der Palästinenser zu unterstützen.

Kairo (dpa) Syrien hat zum Auftakt einer Sondersitzung der Arabischen Liga den Kompromiss von US-Präsident Bill Clinton zur Lösung des Nahost- Konfliktes abgelehnt. Außenminister Faruk el Schara habe stattdessen dafür plädiert, den Volksaufstand der Palästinenser zu unterstützen, teilten Mitglieder der syrischen Delegation am Donnerstag am Rande des Liga-Treffens in Kairo mit. Schara habe davor gewarnt, in den "letzten 15 Minuten" von Clintons Mandat mit dem "Spielen" anzufangen. Clintons Vorschläge führten zu einer Straße mit unbekanntem Ende.

Arafat will während der Liga-Sitzung über Einzelheiten des Kompromissvorschlages von Clinton sprechen. Nach der Sitzung der Arabischen Liga wollen die Palästinenser ihre Haltung zum Vermittlungsangebot Clintons öffentlich bekannt geben.

An dem Treffen der Arabischen Liga nehmen die Außenminister von neun der 22 Liga-Mitglieder teil. Diese waren auf dem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs im November vergangenen Jahres in Kairo in ein Komitee gewählt worden, das sich mit dem Fortgang des Nahost-Friedensprozesses beschäftigt.

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