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'SZ': Analysten zweifeln an HVB-Jahreszielen - Umbau Inlandsgeschäft gefordert

Analysten zweifeln einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge an den Jahreszielen der Hypovereinsbank .

dpa-afx MÜNCHEN. Analysten zweifeln einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge an den Jahreszielen der Hypovereinsbank . Die Mehrheit der Experten glaube nicht mehr daran, dass die Bank ihr selbst gestecktes Mindestziel eines Betriebsergebnisses von 1,4 Mrd. Euro für 2004 erreiche, schreibt die Zeitung (Freitagausgabe). Grund dafür seien die jüngsten Äußerungen von HVB-Chef Dieter Rampl. Er hatte angedeutet, dass das Handelsgeschäft im dritten Quartal möglicherweise schwach ausfällt.

Spekulationen über einen Umbau des Inlandsgeschäfts, besonders einer Trennung von Privat- und Firmenkunden, war Rampl entgegengetreten. Analysten reagierten darauf enttäuscht, hieß es weiter. "Die HVB ist die einzige große Bank in Deutschland, die ihre Firmen- und ihre Privatkunden in einen Topf wirft. Alle anderen haben ihre Aktivitäten nach Kundengruppen segmentiert und sind damit erfolgreicher", zitiert die Zeitung einen Analysten von Merck Finck.

Positiv hätten die Experten dagegen das Ausscheren der HVB-Tochter Bank Austria aus dem Sparkassenverband bewertet, schreibt die Zeitung weiter. Somit könnten die rund 11 000 Mitarbeiter künftig nach den günstigeren Tarifen des privaten Bankengewerbes bezahlt werden. Dies bringe Einsparungen bei den Personalkosten in Höhe von rund 20 Mill. Euro.

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