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'SZ': Beschuldigte bestätigen Schwarze Kassen bei Siemens

Beschuldigte im Ermittlungsverfahren gegen frühere Siemens-Manager wegen Bestechung haben nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) die Existenz "Schwarzer Kassen" eingeräumt. "Beschuldigte haben in Vernehmungen bestätigt, dass es bei Siemens Schwarze Kassen für so genannte nützliche Aufwendungen gegeben hat", sagte Hildegard Becker-Toussaint, Sprecherin der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, der Zeitung. Ermittelt werde gegen vier frühere Siemens-Manager.

dpa-afx MÜNCHEN. Beschuldigte im Ermittlungsverfahren gegen frühere Siemens-Manager wegen Bestechung haben nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) die Existenz "Schwarzer Kassen" eingeräumt. "Beschuldigte haben in Vernehmungen bestätigt, dass es bei Siemens Schwarze Kassen für so genannte nützliche Aufwendungen gegeben hat", sagte Hildegard Becker-Toussaint, Sprecherin der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft, der Zeitung. Ermittelt werde gegen vier frühere Siemens-Manager.

Über Konten einer für Siemens eingerichteten Gesellschaft in Liechtenstein seien Zahlungen nach Italien transferiert worden. Das hätten die Beschuldigten eingeräumt, sagte die Sprecherin. Siemens wollte sich auf Anfrage nicht zum laufenden Verfahren äußern. Das Unternehmen sei aber bei den Ermittlungen kooperationsbereit, sagte ein Sprecher.

Bei den Ermittlungen geht es um Schmiergeldzahlungen von etwa sechs Mill. ? an ehemalige Manager des halbstaatlichen italienischen Stromunternehmens Enel, die zwischen 1999 und 2002 geflossen sein sollen.

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